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Die PARTEI - Satire als Wahloption?

Unter dem Motto "Ja zu Europa! Nein zu Europa" oder "Europa ist uns egal!" tritt die Partei "Die PARTEI" des ehemaligen Titanic-Chefredakteurs Martin Sonneborn zur Europawahl an. Oder sie demonstriert unter dem Motto “Schweiz raus aus Europa!” in Frankfurt (West) und wirft Toblerone ins Volk. Darf eine Partei, die sich an Wahlen beteiligt, sich in dieser Form über Politik lustig machen? Oder entlarvt gerade diese Form der Satire echte politische Probleme?

Nach der Abschaffung der 3%-Hürde reichen - mit etwas Glück - vielleicht schon 0,6%, um einen Abgeordneten ins EU-Parlament zu schicken. Sollte das gelingen, möchte die PARTEI jeden Monat jemand anderes ins EU-Parlament schicken, da man von den Monatseinnahmen eines Abgeordneten gut ein Jahr leben können.

Zur Diskussion laden wir ein: Mehr Biss bei der Europawahl! | 10.05.2014 | Sa. | 19.00 Uhr | Halle (Saale), Reformhaus, Große Klausstr. 11

(Das Copyright der Bilder liegt bei der Partei "Die PARTEI" und anderen Quellen)

Mit dem Slogan "Inhalte überwinden!" spielt die PARTEI darauf an, dass Parteien und Politik immer schwerer zu unterscheiden sind Freibier statt Inhalte Ob das Plakat "Merkel ist doof" beleidigend ist, wird gerade gerichtlich überprüft. Da die Prüfung, ob Merkel doof ist, kompliziert ist, präsentiert die PARTEI diesen "leichter überprüfbaren" Slogan. "Inhalte überwinden" hier mal ganz praktisch als Satire zu einem aktuellen CDU-Plakat Pressekonferenz zur Europawahl Gründung des Landesverbandes Brandenburg im Tropical Island Posing der "LISTE Uni Mannheim" "Sollen Kleinstparteien wirklich ins EU-Parlament?", fragt die taz.

Querverweise

Schlagworte:  Satire, Europawahl, Wahlen und Kommunalwahl

Projekte:  wählerIsCH

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