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Bericht

Projektstart Kom-Mit-Nadev

Worüber lange nur geredet wurde, ist jetzt Realität: Mit Beginn dieses Jahres wurde ein neues deutsch-israelisches Freiwilligenprogramm ins Leben gerufen.

Kom-Mit-Nadev – der Name ist Programm und bedeutet auf Deutsch, Englisch und Hebräisch Ähnliches: ‚Komm mit; Commit yourself; Steh auf, Freiwilliger, und sei dabei!‘

(Quelle: Quelle: http://www.conact-org.de/news-und-termine/conact_news/conact-news.php?we...)

Das Konzept des Freiwilligenprogramms wurde im Jahr 2009 gemeinsam mit verschiedenen Organisationen in Deutschland und Israel erarbeitet. Das Programm wird israelischen jungen Menschen die Möglichkeit bieten, am Alltagsleben in Deutschland teilzuhaben und Erfahrungen im zivilgesellschaftlichen Bereich in Deutschland zu sammeln. Jeweils für ein Jahr werden 20 israelische Freiwillige im Alter zwischen 18 und 30 Jahren nach Deutschland kommen und einen Freiwilligendienst in Projekten der Zivilgesellschaft leisten - in Bildungsprojekten, sozial-pflegerischen Einrichtungen, kulturellen Projekten, ökologischen Projekten und in der Gedenkstättenarbeit.

Jährlich arbeiten um die 900 deutsche Freiwillige in unterschiedlichen Lebensbereichen der israelischen Zivilgesellschaft mit. Hingegen gibt es trotz vieler Jahre der umfangreichen Jugendkontakte zwischen Deutschland und Israel bis heute nur wenige junge Israelis, die für einen Freiwilligendienst nach Deutschland kommen. Das deutsch-israelische Freiwilligen-Programm bedeutet daher einen qualitativ neuen Schritt in den seit Jahrzehnten bestehenden Jugendkontakten zwischen beiden Ländern und damit für die deutsch-israelischen Beziehungen insgesamt.

Das deutsch-israelische Freiwilligenprogramm ist ein bilaterales Programm, das auf deutscher Seite von ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch und auf israelischer Seite vom Israel Youth Exchange Council in Zusammenarbeit mit dem Rat der Jugendbewegungen in Israel getragen wird. Gefördert wird es vor allem von der Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum. An der Projektkonzeption waren viele Träger beteiligt – Vertreter/innen der deutschen Jugendverbände und der israelischen Jugendbewegungen, in den Freiwilligendiensten aktive Organisationen wie Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und Internationale Jugendgemeinschaftsdienste sowie israelische Organisationen aus dem Feld der Freiwilligenarbeit.

Seit Anfang des Jahres arbeiten zwei Projektkoordinatorinnen am Aufbau und an der Umsetzung des Programms: Wir begrüßen Kathrin Ziemens als Koordinatorin in Deutschland und Keren Pardo als Koordinatorin in Israel sehr herzlich!

Weitere News von ConAct: http://www.conact-org.de/news-und-termine/conact_news/conact-news.php

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