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Abschlussdiskussion des jugend- und netzpolitischen Forums

Bericht

Von Fair Use bis zum Datensiegel

Jugendliche bewegen sich im Internet oft in Grauzonen und sind von Strafverfolgung bedroht, wenn sie Inhalte im Netz teilen. Schon ein Videospiel im Hintergrund eines Fotos oder der geteilte Lieblingssong können Probleme bereiten. Gleiches gilt für Jugendbildungseinrichtungen. Da können Filme und Musik der Lebenswelt der Jugendlichen oft nicht in der Arbeit, in Medienprojekte oder Theateraufführungen werden nicht verwendet werden. Für eine im Netz veröffentlichte Mitschnitt des Tanzes zu einem Konsolen-Tanzspiel verlangt die GEMA unbezahlbare Gebühren. Selbst bei der Nutzung freier Bilder kann eine Einrichtung abgemahnt werden, wenn die Lizenz nicht korrekt angegeben wurde. In der Grauzone bewegt man sich auch, wenn man Bilder in Gottesdiensten verwendet oder Filme aus Computerspielen erstellt.

Während die Reform des Urheberrechts in der EU gerade in der öffentlichen Wahrnehmung in Deutschland ankommt, trafen sich am 28.2. und 1.3.19 Mitarbeitende in Jugendverbänden und netzpolitischen Organisationen, um Jugendpolitik und Netzpolitik zusammenzudenken. Die von den Teilnehmenden entwickelten Forderungen an politische sowie an zivilgesellschaftliche Akteure können in der u.s. Galerie nachgeschaut werden. Außerdem wurden konkrete Vereinbarungen getroffen, die einzelne Akteure umsetzen wollen. Dazu gehört eine Kampagne, die dazu aufrufen soll, seine Daten von Amazon abzufordern. Weitere Informationen findet man auf www.freiraumnetz.de.

 

Querverweise

Schlagworte:  #digitalistbesser, Digitalisierung und #FreiraumNetz

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