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Veranstaltung

Judenfeindschaft in Luthers Reformation

Ein Vortrags- und Gesprächsabend des "AK Zweifel und Diskurs" in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung und "DenkWege zu Luther".
Lutherstadt Wittenberg, Kirchliches Forschungsheim | Freitag, 21. Februar 2014 -

19:00 bis 22:00

Im ersten Vortrag fragt der Professor für systematische Theologie und Direktor des Ökumenischen Instituts an der Universität Bonn: "War Luther Antisemit? Wie ist seine Judenfeindschaft theologisch begründet?"
In einem zweiten Vortrag wird der Jurist und Rechtshistoriker Jörg Finkenberger mit Blick auf die Junghegelianer und ihre Religionskritik der Frage nachgehen: "Ist eine Reformation des Christentums ohne Judenhaß möglich?"
Anschließend besteht die Möglichkeit zum Gespräch über diese dunkle Seite Martin Luthers und auch über die heutigen Umgangsweisen damit. Es wird dabei auch zu fragen sein, wie weit der Stand der historischen und theologischen Fachdiskussionen zum Thema die kirchliche und nichtkirchliche Öffentlichkeit erreicht hat.

Moderation: Gregor Thiele, AK Zweifel und Diskurs

Die "DenkWege zu Luther" unterstützen gemeinsam mit der Amadeu Antonio Stiftung diese Initiative und laden Sie herzlich ein, sich an einer kontroversen Diskussion zu beteiligen.
Literaturempfehlung:
Thomas Kaufmann: Luthers »Judenschriften«. Ein Beitrag zu ihrer historischen Kontextualisierung. Tübingen: Mohr Siebeck 2011.

BITTE BEACHTEN SIE DEN VERÄNDERTEN VERANSTALTUNGSORT IM KIRCHLICHEN FORSCHUNGSHEIM !

Informationen

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Querverweise

Schlagworte:  Reformation, Martin Luther, Judentum, Antisemitismus und Toleranz

Projekte:  Denkwege zu Luther

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