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Projekt

Ökumenischer Aufbruch 2030

Im Jahr des Reformationsjubiläums 2017 sehen Kirchen die Menschheit vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte und damit am Scheideweg: „Die menschlichen Eingriffe in das Erdsystem bedrohen außermenschliches Leben auf der ganzen Erde und den Fortbestand der menschlichen Zivilisation, wie wir sie kennen“, sagt Dr. Brigitte Bertelmann von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Aus diesem Grunde sei eine sozialökologische Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft hin zur Nachhaltigkeit vordringlich.

Die Kirchen und kirchlichen Organisationen regen in einem Impulspapier einen ökumenischen Konsultationsprozess bis 2030 an. „Die Kirchen haben Nachhaltigkeit und Bewahrung der Schöpfung schon vor Jahrzehnten zum dringlichen Thema gemacht. Aber das reicht noch nicht aus: wir sind herausgefordert, uns selbst zu verändern“, sagt Christine Gühne vom evangelischen Hilfswerk Brot für die Welt. „Wir brauchen konkrete Schritte der Umkehr und müssen uns auf die Suche machen nach nachhaltigen Lebensweisen, die in der Einen Welt zukunftsfähig und generationengerecht sind. Das ist eine Angelegenheit der Buße, der Bekehrung und Erneuerung aller christlichen Traditionen und folgt aus der Erfahrung des gnädigen, seine ganze Schöpfung liebenden Gottes, die Luther gemacht hat.“

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Zitate

"Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer."

Dem Sokrates zugeschriebenes Zitat

Gefördert durch:

Ein Großteil der Jugendbildung der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt findet im Rahmen der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung statt und wird im Rahmen des KJP vom BMFSFJ gefördert.

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